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Ratgeber KI

Personas mit KI erstellen: Schritt für Schritt, mit Belegen statt erfunden

Eine KI schreibt in Sekunden Personas, die plausibel klingen. Ob sie stimmen, hängt davon ab, worauf sie beruhen. Hier steht, wie ihr Personas mit KI erstellt, die auf echten Kundenstimmen stehen, und woran ihr erfundene erkennt.

Kostenlos starten 350 Credits zum Start, keine Zahlungsdaten

Stand:

Personas mit KI erstellen in vier Schritten

  • 1. Material sammeln: Bewertungen auf Vergleichsportalen, Beiträge in Foren und Communities, eigene Kundengespräche, Supportanfragen, Suchanfragen aus euren Kampagnen. Die KI kann suchen und zusammenfassen; jedes Zitat, das ihr übernehmt, prüft ihr an der Quelle.
  • 2. Muster finden: Welche Probleme, Auslöser und Einwände tauchen mehrfach auf, bei verschiedenen Menschen? Lasst die KI gruppieren und prüft jede Gruppe gegen die Zitate dahinter.
  • 3. Personas schreiben: Je Persona, wer sie ist, was sie erreichen will und was sie zögern lässt, belegt mit Zitaten. Was ihr erschließt, kennzeichnet ihr als Annahme.
  • 4. Prüfen: Unterscheiden sich die Personas wirklich, oder sind es Varianten derselben Person? Gibt es welche, die eurem Angebot widersprechen würden? Fehlt eine Gruppe, die bei euch kauft?

Typische Fehler bei KI-Personas

  • Erfundene Zitate: Ein Sprachmodell formuliert Aussagen, die echt klingen. Ohne Fundstelle ist ein Zitat kein Beleg.
  • Alle gleich: Zehn Personas mit derselben Lage und demselben Zweifel zeigen einen Durchschnitt, keine Zielgruppe.
  • Nur Zustimmung: Personas, die jedem Text zustimmen, nützen beim Prüfen nichts. Sprachmodelle neigen dazu, Nutzern recht zu geben; eine Studie von Anthropic beschreibt das als „Sycophancy“.
  • Steckbrief statt Entscheidung: Prüft, ob in der Persona steht, was für ihre Entscheidung zählt, oder vor allem Alter, Hobbys und Lieblingsmarken.

Steckbrief oder Persona, die mitliest

Klassische Personas sind Steckbriefe, die ein Team liest. Synthetische Personas reagieren selbst auf Texte und Seiten: Man legt ihnen zwei Fassungen vor und bekommt Einwände und eine Wahl. Das geht schnell und vor dem Launch, ersetzt aber keine Messung im Markt. UX studio kommt zu dem Schluss, dass ChatGPT Usability-Tests mit echten Menschen nicht ersetzt; AIMultiple sieht den Einsatz vor allem bei Hypothesen und frühen Tests. Mehr unter Synthetische Personas.

Personas mit 99takes in Claude erstellen

  • 99takes recherchiert in Claude eure Wettbewerber und öffentliche Kundenstimmen und baut daraus eure Zielgruppe: 10 bis 14 Personas mit großer Spannweite, jeder Beleg mit Fundstelle. Wo Belege fehlen, steht das dabei, und eine Zielgruppe ganz ohne Belege ist als Hypothese markiert.
  • Einmal eingerichtet für 15 Credits. Danach lesen die Personas eure Texte und Seiten bei jeder Prüfung. Mehr unter Zielgruppe recherchieren.
  • Das Urteil folgt den Personas, für die das Angebot gemacht ist; der Rand steht getrennt daneben (Kern und Rand).
  • Zum Ausprobieren gibt es fertige Zielgruppen, etwa für Software-Käufer im Mittelstand oder für Privatkunden.

Häufige Fragen

Kann ChatGPT Personas erstellen?

Ja, in Sekunden. Ohne echtes Material erfindet es dabei Lagen und Zitate, die plausibel klingen. Gebt ihm deshalb Kundenstimmen mit Fundstelle und lasst es ordnen und formulieren, nicht erfinden.

Wie viele Personas braucht eine Zielgruppe?

Bei 99takes typisch 10 bis 14, die sich auch in derselben Rolle deutlich unterscheiden. Wenige gleichförmige Personas zeigen eher einen Durchschnitt als eine Zielgruppe.

Woher bekomme ich echte Kundenstimmen?

Aus Bewertungen auf Vergleichsportalen, Foren und Communities, eigenen Gesprächen mit Kunden, Supportanfragen und den Suchanfragen eurer Kampagnen. Wichtig ist die Fundstelle, damit jedes Zitat prüfbar bleibt.

Was kostet eine Zielgruppe bei 99takes?

Eine eigene Zielgruppe einzurichten kostet 15 Credits. Zum Start gibt es 350 Credits ohne Zahlungsdaten, und fertige Zielgruppen könnt ihr gleich nutzen.

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Eine Zielgruppe mit Belegen, in Claude

99takes recherchiert eure Wettbewerber und öffentliche Kundenstimmen und baut daraus eure Zielgruppe. Den Preis seht ihr vor dem Start.

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Quellen (abgerufen am )

  1. Sharma u. a. (Anthropic): Towards Understanding Sycophancy in Language Models, 2023
  2. UX studio: Can AI take over usability testing?
  3. AIMultiple: Synthetic Users