Best Landingpages – was wirklich funktioniert (und warum Kopieren scheitert)
Best Landingpages sind nicht „die schönsten" – sondern die, die Entscheidungen lösen
Viele suchen nach den besten Landingpages, um sich inspirieren zu lassen oder Vorlagen zu kopieren.
Das Problem: Was für ein SaaS funktioniert, kann für ein B2B-Angebot scheitern. Was bei hohem Traffic konvertiert, kann bei erklärungsbedürftigen Produkten blockieren.
Diese Seite zeigt:
- was „best" bei Landingpages wirklich bedeutet
- warum Beispiele ohne Kontext gefährlich sind
- welche Muster erfolgreiche Landingpages gemeinsam haben
- und wie man Landingpages sinnvoll analysiert – statt sie zu kopieren
Was bedeutet „Best Landingpages" überhaupt?
Der Begriff „beste Landingpages" suggeriert:
Es gibt universell gute Seiten.
In der Praxis ist das falsch.
Eine Landingpage ist dann „gut", wenn sie:
- eine konkrete Entscheidung erleichtert
- für eine klar definierte Zielgruppe
- in einem spezifischen Kontext
Eine Landingpage mit 20 % Conversion Rate kann:
„Best" ist also immer relativ.
Warum Landingpage-Beispiele ohne Kontext irreführend sind
Viele Sammlungen „bester Landingpages" zeigen:
- •Screenshots
- •kurze Kommentare
- •oberflächliche Design-Bewertungen
Was fast immer fehlt:
- Zielgruppe
- Traffic-Quelle
- Entscheidungsrisiko
- Angebotsreife
- Wettbewerbssituation
Ohne diesen Kontext sind Beispiele:
- →schwer übertragbar
- →oft missverständlich
- →manchmal sogar kontraproduktiv
Deshalb scheitern viele Landingpages, die „nach Vorbild" gebaut wurden.
Unterschiedliche Typen erfolgreicher Landingpages
Statt nach der besten Landingpage zu suchen, ist es sinnvoller, Landingpage-Typen zu unterscheiden.
3.1 SaaS-Landingpages (Low bis Medium Friction)
Typische Merkmale:
- •klarer, schneller Nutzen
- •wenig erklärungsbedürftiges Produkt
- •Fokus auf Einstieg (Trial, Demo, Signup)
Was hier gut funktioniert:
- kurze Hero-Sections
- frühe CTAs
- visuelle Produktnähe
- klare Nutzenargumente
Was hier oft schadet:
- zu viel Erklärung
- lange Textblöcke
- späte Handlungsaufforderungen
3.2 B2B-Landingpages (High Friction)
Typische Merkmale:
- •komplexes oder neues Angebot
- •höheres Risiko
- •mehrere Entscheider
Was hier gut funktioniert:
- mehr Kontext
- klarer Problem-Frame
- strukturierte Argumentation
- Einordnung von Alternativen
Was hier oft schadet:
- aggressive CTAs
- zu frühe Abschlussversuche
- Design vor Klarheit
3.3 Angebots- & Positionierungs-Landingpages
Diese Seiten sollen:
- •Orientierung schaffen
- •ein neues Angebot verständlich machen
- •Vertrauen aufbauen
Hier funktionieren:
- klare Struktur
- erklärende Abschnitte
- saubere Priorisierung
Hier scheitern:
- zu kurze Seiten
- reine Design-Showcases
- fehlende Argumentationslogik
Gemeinsame Muster wirklich guter Landingpages
Trotz aller Unterschiede zeigen starke Landingpages immer wieder ähnliche Prinzipien
Klarheit vor Kreativität
Der Nutzen ist:
- →früh sichtbar
- →konkret formuliert
- →leicht einzuordnen
Struktur vor Design
Inhalte sind:
- →logisch priorisiert
- →nichts konkurriert um Aufmerksamkeit
- →jede Section erfüllt einen Zweck
Entscheidung vor Conversion
- →Unsicherheiten werden adressiert
- →Alternativen eingeordnet
- →nächste Schritte erklärt
Konsistenz
- →Tonalität, Design und Argumentation passen zusammen
- →nichts wirkt zufällig
Diese Muster sind keine Vorlagen, sondern Bewertungsmaßstäbe.
Typische Fehlinterpretationen von „Best Practices"
Viele Landingpages scheitern, weil Best Practices falsch verstanden werden
„Above the fold muss alles stehen"
→ führt oft zu Überladung
„Mehr Social Proof erhöht Conversion"
→ kann Vertrauen auch zerstören, wenn er unpassend ist
„Kurze Seiten konvertieren besser"
→ gilt nur bei geringer Entscheidungsreife
Best Practices funktionieren nur im passenden Kontext.
Best Landingpages analysieren statt kopieren
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Welche Landingpage sieht gut aus?"
sondern:
„Warum funktioniert diese Landingpage in ihrem Kontext?"
Eine sinnvolle Analyse fragt:
- ?Welche Entscheidung wird hier getroffen?
- ?Welche Informationen sind dafür nötig?
- ?In welcher Reihenfolge?
- ?Wo wird Unsicherheit reduziert?
- ?Wo wird Handlung erleichtert?
Best Landingpages mit der 99takes-Simulation verstehen
Genau hier setzt 99takes an.
Statt Landingpages visuell zu bewerten oder zu kopieren, simulieren wir:
- wie unterschiedliche Nutzerperspektiven die Seite wahrnehmen
- wo Entscheidungslogiken greifen
- wo sie scheitern
So wird sichtbar:
- →warum bestimmte Beispiele funktionieren
- →warum andere nur scheinbar „best" sind
- →welche Elemente übertragbar sind – und welche nicht
Zusammenhang zu Aufbau & Design
Viele Landingpages wirken gut, scheitern aber an falschen Annahmen.
Deshalb lohnt es sich, Beispiele immer zusammen mit:
Struktur
→ Landingpage AufbauGestaltung
→ Landingpage DesignErst das Zusammenspiel entscheidet.
Die besten Landingpages sind keine Vorlagen
Sie sind Lösungen für konkrete Entscheidungsprobleme.
Wer sie kopiert,
übernimmt oft nur Oberfläche – nicht Wirkung.
Wer sie analysiert,
versteht, warum Conversion entsteht.
Best Landingpages analysieren lassen
99takes analysiert deine Landingpage im Kontext – und zeigt, warum bestimmte Beispiele funktionieren und welche Elemente übertragbar sind.
Jetzt Simulation anfragen