Lead-Gen-Angebote: welches Angebot Besucher zu Leads macht
Ein Lead entsteht, wenn ein Besucher etwas bekommt, das ihm seine Kontaktdaten wert ist. Welches Angebot das ist, hängt davon ab, wie weit er in seiner Suche ist und was er von euch erwartet. Hier stehen die gängigen Angebote, was sie verlangen, und wie ihr vorab prüft, welches bei eurer Zielgruppe zieht.
Stand:
Die gängigen Angebote im Vergleich
| Angebot | Was der Besucher bekommt | Was er gibt | Passt, wenn … |
|---|---|---|---|
| Leitfaden, Checkliste, Studie | Wissen zum Mitnehmen | er früh in seiner Suche ist und sich erst orientiert | |
| Rechner | Eine Zahl für seinen Fall: Kosten, Ersparnis, Bedarf | ein paar Angaben, oft die E-Mail | die Entscheidung an einer Zahl hängt |
| Quiz | Eine persönliche Empfehlung oder Einordnung | Antworten, oft die E-Mail | es mehrere Wege gibt und er nicht weiß, welcher seiner ist |
| Webinar | Erklärung und Fragen an Fachleute | Zeit und E-Mail | das Thema Erklärung braucht und Vertrauen noch fehlt |
| Analyse, Audit | Eine Einschätzung seiner eigenen Lage | Daten über sich, oft ein Gespräch | er sein Problem kennt und wissen will, wie groß es ist |
| Erstgespräch | Antworten auf seine Fragen | Zeit und Telefonnummer | er kurz vor einer Entscheidung steht |
| Testzugang | Das Produkt selbst | E-Mail, manchmal eine Karte | das Produkt sich ohne Hilfe zeigt |
Woran ihr ein starkes Angebot erkennt
- Es ist konkret. „Eure Kosten in drei Minuten berechnen“ sagt, was man bekommt. „Mehr erfahren“ sagt es nicht.
- Es ist für diese Person gemacht. Ein Leitfaden „für Praxen mit eigener Abrechnung“ zieht bei Praxen mit eigener Abrechnung mehr als einer „für alle“.
- Es löst einen Teil des Problems schon jetzt. Wer nach dem Rechner seine Zahl hat, hat einen Grund, euch zu glauben.
- Der Preis passt zum Gewinn. Ein Erstgespräch kostet eine halbe Stunde, ein Leitfaden eine E-Mail. Fragt euch, ob jemand in dieser Phase seiner Suche das hergeben würde.
- Es führt zum nächsten Schritt. Bringt ein Angebot Leads, die nie mit dem Vertrieb sprechen wollen, hilft es dem Vertrieb wenig.
Was über Lead-Gen-Angebote bekannt ist
Eine Studie, die Angebote über Branchen hinweg mit denselben Messgrößen vergleicht, haben wir nicht gefunden. Was es gibt, sind Zahlen einzelner Anbieter über ihre eigenen Kunden, etwa zu Quizzen (siehe Quiz-Funnel) oder zu Testzugängen (siehe Demo oder Testzugang). Laut Unbounce liegt der Median über alle Landingpages und Ziele bei 6,6 % (2024, über 41.000 Seiten); nach Angeboten getrennt ist das nicht.
In unserer Simulationsstudie zogen die simulierten Personas aller fünf B2B-Zielgruppen einen Rechner dem Erstgespräch vor (21 : 6 im Kern), beim Konzern als Selbsteinschätzung. Der Rechner fragte dort keine Kontaktdaten ab. Eine Simulation, keine Marktmessung.
Wie B2B-Seiten es machen: In der Funnel-Bibliothek von 99takes (91 Funnels, Stand 9. Oktober 2026) fordern 17 zum Kontakt auf, 9 geben Inhalte erst gegen Kontaktdaten frei, einer bietet einen Rechner, keiner ein Quiz. Bei Marketing-Agenturen ist Kontakt der Standard (13 von 13), und bei allen 5 erfassten Agentur-Formularen steht es direkt im Einstieg. B2B-Landingpages in Zahlen.
Welches Angebot bei eurer Zielgruppe zieht
- Schreibt zwei bis vier Angebote als kurze Einstiege: Headline, ein Satz, was man bekommt, der Knopf.
- Legt sie Leuten aus eurer Zielgruppe vor: Welches würden sie annehmen, was hält sie bei den anderen ab?
- Startet das stärkste im Markt und messt neben der Zahl der Leads auch, was aus ihnen wird.
99takes prüft in Claude Texte und Seiten mit Personas eurer Zielgruppe, bevor sie live gehen. Ihr legt ihnen die Varianten vor, und sie sagen, welche sie wählen würden und woran sie hängenbleiben. Mehrere Entwürfe sortiert die Vorauswahl für 3 bis 5 Credits vor; der Vergleich zweier Fassungen mit 12 Personas kostet etwa 73 Credits, als 1:1 etwa 19. Zum Start gibt es 350 Credits ohne Zahlungsdaten.
Eine simulierte Zielgruppe sagt, welche Variante eher trägt und warum. Ob sie im Markt mehr Anfragen bringt, zeigt erst ein Test mit echtem Traffic.
Häufige Fragen
Welcher Lead-Magnet funktioniert am besten?
Das hängt davon ab, wie weit eure Besucher in ihrer Suche sind. Als Faustregel passen früh kleine Schritte wie Leitfaden, Rechner oder Quiz, spät Analyse, Erstgespräch oder Testzugang. Eine verlässliche Rangliste über Branchen hinweg gibt es nicht; für eure Zielgruppe zeigt es ein Vergleich.
Wie viele Felder sollte ein Lead-Formular haben?
So wenige, wie für den nächsten Schritt nötig. In der Funnel-Bibliothek von 99takes haben erfasste B2B-Formulare im Median 6 Felder, davon 4 Pflicht; Agenturen fragen im Median nur 3.
Ist ein Erstgespräch ein gutes Lead-Gen-Angebot?
Für Besucher kurz vor der Entscheidung ja, für alle anderen ist es ein großer Schritt. Wer frühe Besucher nicht verlieren will, bietet daneben einen kleineren Schritt an.
Wie lassen sich Lead-Gen-Angebote vor dem Launch testen?
Mit zwei bis vier Einstiegen, die sich nur im Angebot unterscheiden, vorgelegt Leuten aus der Zielgruppe. 99takes macht das in Claude mit Personas eurer Zielgruppe: Die Vorauswahl sortiert mehrere Entwürfe für 3 bis 5 Credits vor, der volle Vergleich zweier Fassungen kostet etwa 73 Credits. Danach entscheidet der Test im Markt.
Weiterlesen
Angebote vergleichen, bevor das Budget läuft
Konto anlegen, 99takes in Claude verbinden und zwei Angebote eurer Zielgruppe vorlegen.
Kostenlos starten