Stackfield zeigt, wie Datenschutz zum wichtigsten Argument einer Seite werden kann, mit Zertifikaten und Verschlüsselung direkt im Header. Referenzen und ein zweiter Einstieg würden die Seite aus unserer Sicht ergänzen.
CRO-Score 7 von 10: unsere redaktionelle Einschätzung, keine gemessene Conversion Rate.
Screenshot von stackfield.com · aufgenommen am 10. Februar 2026 · Analyse gem. § 51 UrhG
7/10
CRO-Score
3
Stärken
3
Schwächen
SaaS
Kategorie
Hero Headline
"Digitale Zusammenarbeit für Teams mit sensiblen Daten"
Primärer CTA
"Kostenlos testen"
Stärken
Datenschutz als klarer Unterschied schon im Header: ISO 27001, BSI C5, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und „Made & Hosted in Germany“
OMR-Bewertung von 4,8 von 5 und Kundenstimmen mit Vorname, Firma und Rolle
Reiter für sechs Bereiche (Aufgaben, Projekte, Teamchat, Konferenzen, Termine, Zeiten) zeigen den Umfang, ohne die Seite zu überladen
Verbesserungspotenzial
Keine Preise auf der Seite; dafür müssen Besucher eine eigene Preisseite öffnen
„Kostenlos testen“ ist der einzige Weg; eine Demo oder Produkttour für Besucher, die noch nicht selbst testen wollen, fehlt
Keine Kundenlogos: Die Seite nennt über 10.000 Unternehmen seit 2012, zeigt aber keine bekannten Namen
Detaillierte CRO-Analyse
Überblick
Stackfield ist ein Werkzeug für Zusammenarbeit aus Deutschland, das sich an Teams mit hohen Anforderungen an den Datenschutz richtet: Kanzleien, Behörden, Banken und Unternehmen mit sensiblen Daten. Seit der Gründung 2012 bündelt Stackfield sechs Funktionen (Aufgaben, Projekte, Teamchat, Konferenzen, Termine, Zeiten) in einer Plattform mit ISO-27001-Zertifikat. Die Seite bezeichnet Stackfield als „Nr.1 Kollaborationstool“ und verspricht alle Funktionen an einem Ort, geschützt durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Unsere Einschätzung bezieht sich auf den Stand der Seite am Tag des Screenshots.
Positionierung und Zielgruppe
Die Seite spricht IT-Verantwortliche und Teamleitungen an, die eine datenschutzkonforme Alternative zu verbreiteten Werkzeugen für Chat und Projektarbeit suchen.
Hero und erster Eindruck
Die Headline „Digitale Zusammenarbeit für Teams mit sensiblen Daten“ setzt das Thema Datenschutz sofort. Die Subheadline zählt auf, was dazugehört: Aufgaben, Projekte, Teamchat, Konferenzen und Dateien an einem Ort. Im ersten Bildschirm stehen zwei Nachweise: „Made & Hosted in Germany“ und „ISO 27001 zertifiziert, BSI C5“.
Knopf und Einstieg
Der Knopf „14 Tage kostenlos testen“ ist klar. Für Besucher, die noch nicht selbst ausprobieren wollen, gibt es aber keinen anderen Einstieg.
Wertversprechen
Stackfield nennt drei Versprechen:
Alles an einem Ort: kein Wechsel zwischen Werkzeugen, Aufgaben, Chat, Konferenzen und Dateien zusammen
Datenschutz ohne Abstriche: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, kein Datenzugriff außerhalb der EU, DSGVO-konform, ISO 27001, BSI C5
Einfache Bedienung: Funktionen selbst zusammenstellen, übersichtliche Oberfläche
Die Verschlüsselung erklärt
Besonders stark finden wir den Abschnitt zur Verschlüsselung. Der Satz „Nicht einmal wir können Deine Nachrichten, Dateien oder Aufgaben einsehen!“ ist eine konkrete, überprüfbare Zusage. Die technische Erklärung darunter (AES und RSA, automatisch im Browser) stützt sie.
Vertrauenssignale
Stackfield setzt eher auf die Art der Belege als auf ihre Menge:
OMR Reviews: 4,8 von 5
Kundenstimmen: fünf Zitate mit Vorname, Firma und konkreter Aussage
Zertifikate: ISO 27001 und BSI C5, für die Zielgruppe besonders wichtig
„Über 10.000 Unternehmen seit 2012“: ohne Logos, die das zeigen
Unsere Bewertung
Was fehlt, sind bekannte Referenzen. Eine Seite, die Kanzleien, Behörden und Banken anspricht, würde aus unserer Sicht von Namen aus diesen Branchen profitieren.
Knöpfe und Wege
„Kostenlos testen“ mit 14 Tagen Testphase ist der einzige Hauptweg. Der Weg führt direkt zur Registrierung. Eine Demo, eine Produkttour oder ein Kontaktformular als Alternative gibt es nicht.
Erreichbarkeit
Am Ende der Seite stellt Stackfield den persönlichen Support vor: Live-Chat, Mail, Telefon und Helpdesk. Das zeigt, dass hinter dem Werkzeug Menschen erreichbar sind.
Aufbau der Seite
Die Reihenfolge: Hero, drei Versprechen, Reiter für die sechs Bereiche, ausführlicher Abschnitt zur Verschlüsselung, Kundenstimmen, Support, Aufforderung zum Test. Die Reiter zeigen viele Funktionen auf wenig Raum.
Der Footer
Der Footer ist sehr umfangreich. Er verlinkt Lösungsseiten nach Branche (Kanzleien, Behörden, Banken, Kirchen, Betriebsräte) und Vergleiche mit anderen Werkzeugen. Für Besucher aus einer bestimmten Branche ist das ein guter nächster Schritt.
Was andere Landing Pages davon lernen können
Den Unterschied nach oben holen: Stackfield stellt Datenschutz mit konkreten Zertifikaten in den Header, statt ihn im Footer zu verstecken.
Reiter statt langer Funktionslisten: Sechs Bereiche in Reitern bleiben übersichtlich. Der Besucher wählt, was ihn interessiert.
Konkrete Zusagen statt Floskeln: „Nicht einmal wir können Deine Nachrichten einsehen“ sagt mehr als „Wir nehmen Datenschutz ernst“.
Wege nach Branche anbieten: Links zu Lösungsseiten für einzelne Branchen zeigen, dass der Anbieter seine Zielgruppen kennt.
Verwandte Landing Page Analysen
awork: erst das Problem
awork beginnt mit den Problemen klassischer Agentursoftware statt mit den eigenen Stärken. Für Stackfield wäre ein ähnlicher Einstieg denkbar, etwa mit der Frage, warum verbreitete Chat-Werkzeuge für sensible Daten nicht reichen. Zur Analyse der awork-Seite
desk.ly: eine klare Nische
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deskbird: Sicherheitsnachweise für große Unternehmen
deskbird spricht wie Stackfield auch große Unternehmen an und zeigt ebenfalls Sicherheitsnachweise, dazu Kundenstimmen bekannter Marken mit Ergebnissen. Zur Analyse der deskbird-Seite
Ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein gutes Unterscheidungsmerkmal auf einer Landing Page?
Für Zielgruppen mit hohen Anforderungen an den Datenschutz, etwa Kanzleien, Behörden und Banken, kann sie ein zentrales Kriterium sein. Stackfield erwähnt die Verschlüsselung nicht nur, sondern erklärt sie und stützt sie mit Zertifikaten. Das gibt IT-Verantwortlichen etwas, das sie prüfen können.
Warum zeigt Stackfield keine Kundenlogos?
Die Gründe kennen wir nicht. Denkbar ist, dass Kunden mit sensiblen Daten nicht als Referenz genannt werden wollen. Eine Alternative wären Angaben nach Branche ohne Namen, zum Beispiel wie viele Kanzleien das Werkzeug nutzen, sofern sich die Zahl belegen lässt.
Was bringen Links zu Lösungsseiten nach Branche?
Sie führen Besucher aus einer bestimmten Branche zu einer Seite, die ihre Fragen genauer beantwortet. Nebenbei helfen sie Suchmaschinen, die Seiten einem Thema zuzuordnen. Für B2B-Software mit mehreren Zielgruppen ist das ein naheliegender Aufbau.
Hinweis: Der Screenshot auf dieser Seite dient der redaktionellen Analyse und Veranschaulichung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Alle Markenrechte liegen bei Stackfield. Der Screenshot zeigt den Stand vom 10. Februar 2026. Die aktuelle Seite kann abweichen. Diese Analyse ist eine unabhängige redaktionelle Einschätzung. Seid ihr Rechteinhaber und habt Fragen? Schreibt uns.
Fragen zu dieser Analyse
Datenschutz als klarer Unterschied schon im Header: ISO 27001, BSI C5, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und „Made & Hosted in Germany“. OMR-Bewertung von 4,8 von 5 und Kundenstimmen mit Vorname, Firma und Rolle. Reiter für sechs Bereiche (Aufgaben, Projekte, Teamchat, Konferenzen, Termine, Zeiten) zeigen den Umfang, ohne die Seite zu überladen.
Keine Preise auf der Seite; dafür müssen Besucher eine eigene Preisseite öffnen. „Kostenlos testen“ ist der einzige Weg; eine Demo oder Produkttour für Besucher, die noch nicht selbst testen wollen, fehlt. Keine Kundenlogos: Die Seite nennt über 10.000 Unternehmen seit 2012, zeigt aber keine bekannten Namen.
Der CRO-Score von 1 bis 10 ist unsere redaktionelle Einschätzung aus Sicht eines B2B-Entscheiders. Wir sehen uns dafür Hero, Wertversprechen, Belege, Knöpfe und Aufbau der Seite an. Er ist keine gemessene Conversion Rate, denn die Zahlen der Anbieter kennen wir nicht.
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