Best Landingpages: was sie gemeinsam haben und warum Kopieren scheitert
Die besten Landingpages gibt es nicht als allgemeine Liste. Eine Landingpage ist gut, wenn sie einer bestimmten Zielgruppe eine bestimmte Entscheidung leicht macht. Beispiele helfen euch erst, wenn ihr wisst, für wen und in welchem Kontext sie gebaut sind.
Diese Seite zeigt:
- was „best“ bei Landingpages bedeutet
- warum Beispiele ohne Kontext in die Irre führen
- welche Muster starke Landingpages teilen
- wie ihr ein Vorbild für euer eigenes Angebot prüft
350 Credits zum Start, keine Zahlungsdaten
Was bedeutet „Best Landingpages“?
Der Begriff legt nahe, es gäbe Seiten, die überall funktionieren. Die gibt es nicht. Eine Landingpage ist gut, wenn sie drei Dinge zusammenbringt:
- eine konkrete Entscheidung, die sie leichter macht,
- eine klar umrissene Zielgruppe,
- einen bestimmten Kontext: woher die Besucher kommen und was sie schon wissen.
Eine hohe Conversion Rate auf einer Seite für ein kostenloses Probeabo sagt wenig über eine Seite, auf der ein Einkaufsgremium einen Rahmenvertrag vorbereitet. „Best“ ist immer relativ.
Warum Landingpage-Beispiele ohne Kontext in die Irre führen
Was Sammlungen oft zeigen
- Screenshots
- kurze Kommentare
- Urteile über die Gestaltung
Was dabei oft fehlt
- die Zielgruppe
- die Herkunft der Besucher
- das Risiko der Entscheidung
- wie reif das Angebot ist
- die Lage im Wettbewerb
Ohne diesen Kontext lässt sich ein Beispiel schwer übertragen. Wer es trotzdem nachbaut, übernimmt Antworten auf Fragen, die seine eigenen Besucher vielleicht gar nicht stellen.
Drei Typen guter Landingpages
Sinnvoller als die Suche nach der besten Seite ist die Frage, welcher Typ zu eurem Angebot passt.
Seiten für einen schnellen Einstieg
Merkmale
- Nutzen ist schnell klar
- wenig erklärungsbedürftig
- Ziel ist Probeabo, Demo oder Anmeldung
Passt eher
- kurzer Hero mit klarem Nutzen
- früher, kleiner nächster Schritt
- Produkt sichtbar
Stört eher
- lange Erklärblöcke
- der Knopf erst weit unten
Seiten für erklärungsbedürftige B2B-Angebote
Merkmale
- komplexes oder neues Angebot
- höheres Risiko für den Käufer
- mehrere Entscheider
Passt eher
- Problem klar benannt
- Argumente in sinnvoller Reihenfolge
- Einordnung gegen Alternativen
Stört eher
- drängende Knöpfe ganz oben
- Gestaltung vor Klarheit
Seiten, die ein Angebot erst einordnen
Merkmale
- neues Angebot oder neue Kategorie
- Leser kennen das Problem, nicht die Lösung
Passt eher
- klare Gliederung
- erklärende Abschnitte
- Belege nah an den Behauptungen
Stört eher
- zu kurze Seiten
- reine Gestaltungsschau ohne Argument
Wie häufig B2B-Seiten welche Bauart wählen, zeigt die Auszählung unter B2B-Landingpages in Zahlen.
Was starke Landingpages gemeinsam haben
Klarheit vor Kreativität
Der Nutzen steht früh, ist konkret formuliert und leicht einzuordnen.
Gliederung vor Gestaltung
Jeder Abschnitt hat eine Aufgabe, und nichts konkurriert um dieselbe Aufmerksamkeit.
Entscheidung vor Abschluss
Die Seite beantwortet Einwände, ordnet Alternativen ein und erklärt den nächsten Schritt.
Ein Ton
Text, Gestaltung und Argumentation passen zusammen.
Diese Muster sind Maßstäbe zum Prüfen, keine Vorlagen.
Drei Best Practices, die oft falsch verstanden werden
„Über der Falz muss alles stehen.“
Das führt leicht zu einem überladenen ersten Bildschirm. Wichtig ist, dass der erste Bildschirm die Frage „Bin ich hier richtig?“ beantwortet.
„Mehr Social Proof hilft immer.“
Logos und Bewertungen, die nicht zur Zielgruppe passen, können Vertrauen auch kosten.
„Kurze Seiten sind besser.“
Bei einem schnellen Einstieg vielleicht. Bei einem teuren B2B-Angebot prüft, ob dem Leser dann etwas fehlt.
Best Landingpages analysieren statt kopieren
Die Frage ist nicht, welche Seite gut aussieht. Die Frage ist, warum sie in ihrem Kontext funktioniert und ob das für eure Besucher auch gilt.
Fünf Fragen an jedes Beispiel
- Welche Entscheidung soll der Leser hier treffen?
- Welche Informationen braucht er dafür?
- In welcher Reihenfolge?
- Wo baut die Seite Unsicherheit ab?
- Wie klein ist der nächste Schritt?
Ein Vorbild gegen eure Zielgruppe prüfen
Ob ein Beispiel für euch taugt, hängt an euren Besuchern. 99takes lässt Personas aus eurer Zielgruppe lesen, im Gespräch mit Claude.
Vorbild und eigene Seite nebeneinander
Mehrere Seiten gegen dieselbe Zielgruppe. Ihr seht, welche die Personas vorziehen und welche Einwände jede offen lässt.
Die eigene Seite ganz analysieren
Text, Aufbau und Lesefluss, Wirkung der Gestaltung am Desktop und am Handy, Abgleich mit Wettbewerbern und ein Maßnahmenplan.
Was ihr sagt, was andere genauso sagen
Eure Kernaussagen gegen die Texte von Wettbewerbern: frei, umstritten oder besetzt.
Wie eure Branche baut
Die Funnel-Bibliothek zerlegt Landingpages eurer Branche nach Bauart: Headline, Formular, Belege, Preis.
Eine Simulation ist keine Marktmessung. Sie zeigt vor dem Livegang, wie Personas eine Seite aufnehmen. So analysiert ihr eine Landingpage
Beispiele immer mit Aufbau und Design lesen
Eine Seite kann gut aussehen und trotzdem nicht tragen. Ob sie trägt, hängt am Zusammenspiel von Reihenfolge und Gestaltung.
Die besten Landingpages sind keine Vorlagen
Sie sind Antworten auf eine bestimmte Entscheidung. Wer sie kopiert, übernimmt die Oberfläche. Wer sie analysiert, versteht, was davon für die eigenen Besucher gilt.
Eure Landingpage im Kontext prüfen
99takes zeigt, wie Personas aus eurer Zielgruppe eure Seite und ein Vorbild aufnehmen, und was davon übertragbar ist.
350 Credits zum Start, keine Zahlungsdaten. Die Studie machen wir für euch, zum Festpreis von 990 € netto zzgl. USt.