Analyse: awork Landing Page – Die Projekt-Plattform für Agenturen
awork zeigt, wie eine Problem-Solution-Struktur kombiniert mit AI-Features und starken Agentur-Testimonials eine überzeugende Nischen-Landing-Page ergibt — sollte aber Pricing und Review-Scores ergänzen.
Screenshot von awork.com · aufgenommen am 10. Februar 2026 · Analyse gem. § 51 UrhG
"Die Projekt-Plattform für Agenturen"
"Kostenfrei testen"
Stärken
- Exzellente Problem-Solution-Struktur: 'Klassische Agentursoftware reicht oft nicht aus' führt zur Lösung — das erzeugt sofortige Relevanz bei der Zielgruppe
- Starke Testimonials von bekannten Agenturen mit konkreten Nutzerzahlen: thjnk AG (650 User), fischerAppelt (550 User), von mende (50 User)
- Umfangreiche AI-Sektion mit konkreten Use Cases (Umplanen, Statusberichte, Zeiterfassung via AI) differenziert deutlich vom Wettbewerb
Verbesserungspotenzial
- Kein Pricing auf der Landing Page — Besucher müssen sich erst registrieren, um Kosten zu erfahren, was die Conversion-Hürde erhöht
- Das Logo-Band wird mindestens viermal identisch wiederholt — das verlängert die Seite unnötig und wirkt wie ein Implementierungsfehler
- Keine unabhängigen Bewertungsportal-Scores (G2, Capterra, OMR) mit konkreten Zahlen sichtbar — nur ein G2 Leader Badge ohne Rating
Detaillierte CRO-Analyse
Überblick
awork ist eine spezialisierte Projekt-Plattform, die sich gezielt an Agenturen richtet. Die Landing Page positioniert awork als Lösung für komplexe Kundenprojekte mit nativem Sync für den Finanzprozess. Laut eigenen Angaben nutzen über 10.000 Teams awork — darunter bekannte Agenturen wie thjnk AG, fischerAppelt, Ströer und EnBW.
Die Zielgruppe sind Agenturteams, die ihre Projektplanung, Zeiterfassung und Budgetkontrolle professionalisieren und mit bestehenden ERP-Systemen verknüpfen möchten.
Hero Section & Erster Eindruck
Die Hero Section kommuniziert die Nischenpositionierung sofort: „Die Projekt-Plattform für Agenturen”. Die Subheadline ergänzt konkret: „awork ist dafür gebaut, komplexe Kundenprojekte profitabel umzusetzen, mit nativem Sync für den Finanzprozess.” Das spricht direkt den Pain Point von Agenturen an — Projekte profitabel halten.
Der CTA „Kostenfrei testen” ist niedrigschwellig und prominent platziert. Direkt darunter: „10.000 Teams lieben awork” als Social-Proof-Signal plus ein G2 Leader Badge für Agency Software.
Wertversprechen & Positionierung
Besonders effektiv ist die Problem-Solution-Struktur: Zunächst wird das Problem „Klassische Agentursoftware reicht oft nicht aus” mit fünf konkreten Schwachstellen beschrieben (für Finanzen statt Umsetzung, kein Taskmanagement, umständliche Zeiterfassung, Kreative nutzen sie ungern, ERP-Daten veraltet). Dann folgt die Lösung in drei Feature-Sektionen:
- Kapazitätsplanung: Echte Verfügbarkeit zur Projektplanung nutzen, keine Überbuchung
- Projektplanung: Alle Projektpläne über Teams hinweg umsetzen, Kunden-Kollaboration via awork Connect
- Zeiterfassung & Budget: Direkt in den Projektablauf integriert, Echtzeit-Budgetkontrolle
Die ERP-Integration wird als dreistufiger Workflow dargestellt: Angebot → Projektumsetzung → Abrechnung, mit automatischem Datenfluss zwischen awork und ERP.
Vertrauenssignale & Social Proof
awork setzt auf eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Trust-Signalen:
- Nutzerzahl: „10.000 Teams lieben awork” — wird mehrfach auf der Seite wiederholt
- Testimonials: Drei konkrete Kundenstimmen mit Foto, Name, Rolle und Agenturname plus Nutzerzahl
- Kundenlogos: thjnk, fischerAppelt, Ströer, EnBW, Viva con agua, ETH Zürich, pilot, Kantonspolizei und weitere
- G2 Leader Badge: Sichtbar im Hero-Bereich, aber ohne konkretes Rating oder Review-Anzahl
Was fehlt: Konkrete Bewertungsportal-Scores (z.B. G2 4.5/5 mit 200+ Reviews) wären überzeugender als nur ein Badge. Auch Medien-Siegel oder Testberichte sind nicht sichtbar.
CTA-Strategie & Conversion Path
Die CTA-Strategie ist konsistent und niedrigschwellig: „Kostenfrei testen” zieht sich durch die gesamte Seite und führt direkt zur Registrierung. Es gibt keinen aggressiven Kauf-CTA oder Pricing-Druck — das passt zur Zielgruppe von Agenturen, die Tools erst intern testen wollen.
Was fehlt: Pricing-Informationen. Besucher erfahren nicht, was awork kostet, bevor sie sich registrieren. Für budget-bewusste Agenturen ist das eine unnötige Friction.
Informationsarchitektur & Seitenstruktur
Die Seite folgt einer logischen Struktur: Hero → Problem-Statement → Solution-Features (Kapazität, Projekte, Zeiterfassung) → Testimonials → ERP-Integration (Angebot → Umsetzung → Abrechnung) → Integrationen (easyJOB, OS/, bexio, MOCO, sevdesk, Lexware Office) → AI-Features → Logo-Band → CTA.
Problematisch: Das Logo-Band wird mindestens viermal identisch wiederholt, was die Seite unnötig verlängert. Auch die AI-Feature-Sektion zeigt Inhalte doppelt durch ein Karussell-Pattern. Die AI-Sektion selbst ist allerdings ein starker Differenziator mit konkreten Use Cases wie AI-basiertes Umplanen, Statusberichte und Zeiterfassung via AI.
Was andere Landing Pages davon lernen können
- Problem-Solution-Struktur nutzen: Erst den Schmerz benennen, dann die Lösung zeigen — das erzeugt mehr Relevanz als eine reine Feature-Liste.
- Testimonials mit konkreten Nutzerzahlen: „650 awork User bei thjnk AG” ist glaubwürdiger als ein generisches Zitat ohne Kontext.
- AI als Differenziator positionieren: Konkrete AI-Use-Cases (Umplanen, Reports, Zeiterfassung) zeigen echten Mehrwert statt nur „AI-powered” als Buzzword.
- ERP-Integration als Workflow darstellen: Der dreistufige Prozess (Angebot → Umsetzung → Abrechnung) macht die Integration greifbar und adressiert eine reale Sorge von Agenturen.
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Hinweis: Der Screenshot auf dieser Seite dient der redaktionellen Analyse und Veranschaulichung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Alle Markenrechte liegen bei awork. Der Screenshot zeigt den Stand vom 10. Februar 2026 — die aktuelle Seite kann abweichen. Diese Analyse stellt eine unabhängige redaktionelle Bewertung dar. Sind Sie Rechteinhaber und haben Fragen? Kontaktieren Sie uns.